Phasenweise gut

Foto: Arminius Medienagentur

Am Samstag, den 07. März 2026, stellten sich die Hörderinnen einem Gegner auf Augenhöhe. Nachdem sie in der Hinrunde die Punkte geteilt hatten, wollten sie in der Rückrunde mehr Punkte sammeln. Diese wären entscheidend für die Tabelle gewesen. Leider spielten die Hörderinnen sehr phasenweise und konnten sich nur einen Satz sichern. Das Spiel endete 3:1 (25:23, 22:25, 25:19, 25:16) für die NeuseenlandVolleys Markkleeberg.

Nach einer langen Busreise mit dem leider geschwächten Kader und vielen Gesellschaftsspielen kamen die Mädchen motiviert an der Halle an. Doch schon beim Warm-up war ein wenig der Wurm drin. Die Mädchen brauchten etwas Zeit, um auch körperlich hochzufahren. Das Spiel startete jedoch solide. Mit kleinen Wacklern in der Annahme und der Block-Abwehr gaben sie einige Punkte ab. Im gleichen Maß sicherten sie sich jedoch durch schlaue Angriffe und kämpferische Rallyes Punkte. Der Satz blieb ausgeglichen und die Stimmung motiviert. Zum Ende des Satzes konnten sich die Rothemden jedoch nicht endgültig durchsetzen und verloren 25:23.

Im zweiten Satz schaffte es der TV Hörde, sich schon zu Beginn abzusetzen. Diese Führung behielten sie auch, obwohl die Gastgeberinnen ihnen immer näher kamen. Die Hörderinnen waren nun richtig in Fahrt und sicherten sich den Satz mit 22:25.

Der dritte Satz startete ebenfalls sehr gut mit einer Führung. Der Schwung des letzten Satzes wurde mitgenommen und genutzt. Doch nach einer hervorragenden eigenen Serie folgte direkt eine der NeuseenlandVolleys. Und schon stand es wieder 8:8. Das Spiel verlief weiterhin in Phasen. Ohne ein konstantes Spielniveau auf Hörder Seite gelang es ihnen nicht, sich einen zweiten Satz zu sichern. Er endete 25:19.

Der letzte Satz ist fast ein Satz zum Vergessen. Nichts lief mehr rund. Es fehlte die Kraft, um einen Punkt zu machen. Abstimmungsfehler und ärgerliche Eigenfehler, zum Beispiel im Aufschlag, wurden den Hörderinnen zum Verhängnis. Durch den knappen Kader gab es auch kaum Wechselmöglichkeiten, um den Kopf frei zu bekommen und neue Energie zu schenken. Zum Schluss des Satzes schienen sie jedoch aufzuwachen und kämpften sich von einem 18:8 noch auf 25:16 heran. Der Satz konnte nach dem Verlauf nicht mehr gerettet werden, sie kämpften sich jedoch erfolgreich noch einmal nach oben.

Wertvollste Spielerin der Partie wurde auf Hörder Seite Emma Neukirchen, die mit ihren Angriffen einige Punkte für den TV Hörde einfahren konnte. Auf Markkleeberger Seite wurde Emily Langguth mit der goldenen MVP-Medaille ausgezeichnet. Sie glänzte mit starken Angriffen und Blocks.

Nächste Woche haben die Hörder Mädchen erneut spielfrei. Danach geht es spannend an beiden Wochenendtagen weiter: gegen Vilsbiburg am 21.03. und Stralsund am 22.03. Tragt es euch in den Kalender ein, sichert euch Tickets und unterstützt unsere Mädchen!