Am vergangenen Samstag stand für die Allererste Zwote das letzte Heimspiel der Saison an – quasi das große Staffelfinale mit allem, was dazugehört: Spannung, Drama und ein bisschen Chaos. Zu Gast war der Kevelaer SV, gegen den wir das Hinspiel noch brav mit 0:3 verloren hatten. Klar war also: Heute wird nicht nett zurückgewunken, heute wird zurückgeschlagen.
Coach Goldenbogen konnte auf (fast) den kompletten Kader zurückgreifen – nur Maksym fehlte aus privaten Gründen. Dafür bekamen wir Verstärkung aus der M2 mit Linus, Jerry und Vlad. Und als wäre das nicht genug Starpower, ließ sich auch Volker überreden, als DJ aufzulegen. Die Playlist war also gesichert – ob unser Spiel das auch sein würde, war noch offen.
Der erste Satz begann… sagen wir mal… traditionell. Trotz klarer Ansage, es diesmal NICHT wie gegen Münster zu machen, machten wir es natürlich exakt wie gegen Münster. Zack – 7:15 hinten. Klassiker. Nach einigen ernsten Blicken, motivierenden Worten und vermutlich auch leichtem Verzweiflungsflüstern kamen wir aber doch noch zurück ins Spiel und schafften tatsächlich den Ausgleich zum 24:24. Nach einem nervenaufreibenden Hin und Her entschieden wir den Satz dann mit 30:28 für uns – knapp, aber hey, gewonnen ist gewonnen.
Im zweiten Satz war die Taktik glasklar: Gegner nicht unnötig stark aussehen lassen und das Ding souverän nach Hause bringen. Tja… wer uns kennt, weiß: Souverän können wir auch – wir wollen nur nicht. Also wurde es wieder spannend bis zum Schluss, bevor wir den Satz mit 25:23 eintüteten. Erster Punkt gesichert – Puls irgendwo bei 180.
Im dritten Satz starteten die „Schmetterlinge vom Phönixsee“ wieder etwas flatterhaft. Doch dann kam Fabi Fingerhut mit einer Aufschlagserie um die Ecke, die vermutlich noch im Nachbarort zu spüren war. Damit konnten wir uns endlich absetzen und den Satz deutlich entspannter mit 25:20 gewinnen. Spiel gewonnen, Halle verteidigt, Mission erfüllt.
Die Hörder Festung bleibt also uneinnehmbar (zumindest meistens), und wir bedanken uns bei allen Zuschauenden für die Unterstützung und das Durchhaltevermögen bei unseren Spannungseinlagen. Jetzt steht nur noch das letzte Saisonspiel in Düsseldorf an. Mal schauen, was wird…
Stimmen zum Spiel:
Mathias: „Wollt ihr gewinnen oder soll ich durchwechseln?“
Trainerstuhl in Satz 1: „Knack!“
FrEde: „Den nächsten Aufschlag nur rüber!!!!“
Alle: „Ham wir denen einen mitgegeben. BAM BAM BAM!!!!!“
Es verteidigten: Hester (C), Mielke, Kühlmann, Frenz, Herbort (MVP), Lalov, Lenzing, Reutter, Fingerhut, Dieckmann, Pieper, Bungert, Woidneck, Kohl