Die Stimmung schlug um

Am Sonntag, den 22. März 2026, zeigten die Hörder Mädchen vom TV Hörde in der heimischen Hörder Festung in Dortmund eine beeindruckende Reaktion auf das Spiel vom Vortag. Gegen die Sparkassen Wildcats Stralsund erkämpfte sich das Team einen verdienten 3:1-Erfolg und bewies dabei vor allem mentale Stärke und eine deutliche Leistungssteigerung im Spielverlauf.

Der erste Satz begann jedoch alles andere als optimal für Hörde. Es fehlte zunächst an Energie, Abstimmung und der nötigen Stimmung auf dem Feld. Die Wildcats nutzten diese Phase konsequent aus, setzten Hörde mit druckvollen Aktionen unter Druck und sicherten sich den Satz deutlich mit 25:17. Auf Hörder Seite wirkte vieles noch zu verhalten, und der Zugriff im Spiel fehlte.

Doch im zweiten Satz änderte sich das Bild spürbar. Nach klaren Ansagen von Trainerseite und einem neu gefundenen Teamspirit kam deutlich mehr Leben ins Hörder Spiel. Die Mannschaft trat nun entschlossener auf, agierte mutiger im Angriff und stabilisierte sich in der Annahme. Besonders im Zusammenspiel zwischen Zuspiel und Angriff lief es nun deutlich runder. Hörde übernahm zunehmend die Kontrolle und gewann den Satz mit 25:20.

Mit dem Satzausgleich im Rücken spielten sich die Hörder Mädchen im dritten Durchgang richtig frei. Die Abläufe wurden sicherer, die Kommunikation auf dem Feld stimmte, und auch die Abwehr arbeitete nun deutlich konsequenter. Vor allem über die Mitte setzte Emma Neukirchen immer wieder schöne Momente. Hörde dominierte den Satz und gewann ihn souverän mit 25:18.

Im vierten Satz ließ Hörde dann nichts mehr anbrennen. Die Mannschaft spielte nun mit viel Selbstvertrauen, hoher Konzentration und wachsender Energie. Auch Zuspielerin Gesa Brandstrup lenkte das Spiel geschickt, verteilte die Bälle variabel und setzte ihre Angreiferinnen immer wieder gekonnt in Szene. Stralsund fand kaum noch Mittel gegen das druckvolle Spiel der Gastgeberinnen. Mit einem klaren 25:15 machte Hörde den 3:1-Erfolg perfekt.

Am Ende steht ein verdienter Sieg, der vor allem durch die deutliche Steigerung von Satz zu Satz geprägt war. Nach anfänglichen Schwierigkeiten zeigte das Team Charakter und fand immer besser ins Spiel.

Als wertvollste Spielerinnen (MVP) wurden Emma Neukirchen auf Hörder Seite ausgezeichnet, die als Mittelblockerin und Schnellangreiferin eine starke Präsenz am Netz zeigte, sowie Gesa Brandstrup, die mit ihrem präzisen und schwer leserlichen Zuspiel maßgeblich zum Erfolg ihrer Mannschaft beitrug.