Foto: Arminius Medienagentur
Am Samstag, den 21. Februar, schlugen die Hörder Mädchen gegen den VfL Oythe auf – diesmal in der heimischen Hörder Festung und mit Trainerin Teee Slacanin an ihrer Seite.
Leider gelang es unseren Mädchen nicht, sich gegen den Tabellendritten durchzusetzen. Am Ende mussten sie sich mit 1:3 (19:25, 25:20, 19:25, 25:27) geschlagen geben.
Von einem spürbaren Heimvorteil war zunächst wenig zu merken. Bereits im ersten Satz landeten mehrere Bälle an der – nicht allzu hohen – Hörder Hallendecke. Zudem setzte Oythe die Gastgeberinnen mit druckvollen Aufschlägen stark unter Druck, sodass die Annahme nicht immer sauber gestellt werden konnte. Dennoch fanden die Hörderinnen zunehmend Lösungen gegen das Spiel der Gäste aus Niedersachsen. Trotz des mittlerweile fast schon gewohnten holprigen Starts bewiesen die Rothemden großen Kampfgeist und arbeiteten sich wieder heran. Am Ende zeigte sich jedoch die Konstanz des Tabellendritten, sodass der Satz mit 19:25 abgegeben werden musste.
Der zweite Satz begann so, wie der erste endete – mit mutigem und entschlossenem Auftreten der Hörderinnen. Sie erspielten sich früh eine deutliche Führung und bauten diese durch eine starke Aufschlagserie auf 20:12 aus. Doch sicher war der Satz noch lange nicht, denn eine ähnliche Führung war in dieser Saison bereits verspielt worden. Oythe nahm eine Auszeit, um den Hörder Spielfluss zu unterbrechen – mit Erfolg, denn die Gäste kämpften sich noch einmal heran. Dieses Mal jedoch blieb Hörde stabil und brachte den Vorsprung über die Ziellinie. Mit 25:20 sicherten sich die Gastgeberinnen verdient den Satzausgleich.
Dieser Satzgewinn war vor Spielbeginn als Minimalziel ausgegeben worden. Nun wollte man Schritt für Schritt mehr – „one step at a time“. Die Hörderinnen waren nun endgültig im Spiel angekommen, platzierten ihre Angriffe klug auf dem gegnerischen Feld und agierten deutlich selbstbewusster. Doch auch der VfL Oythe zeigte seine Qualität und hielt das Niveau hoch. Trotz engagierter Leistung ging der dritte Satz erneut mit 19:25 an die Gäste.
Der zunehmende Druck im vierten Satz setzte beim TV Hörde noch einmal zusätzliche Kräfte frei. Unbedingt wollte man zumindest einen Punkt in Dortmund behalten. Die Mannschaft blieb eng am Gegner, steigerte sich vor allem in Aufschlag und Annahme und reduzierte die Eigenfehler spürbar. Mit einer starken Körpersprache pushten sich die Hörderinnen gegenseitig und bewiesen Moral: Zwei Matchbälle konnten abgewehrt werden. Beim dritten jedoch reichte es leider nicht mehr. Nach einem intensiven und kämpferisch starken Spiel stand eine knappe 25:27-Satzniederlage und damit ein 1:3-Endstand fest.
Zu den wertvollsten Spielerinnen der Partie wurden auf Hörder Seite unsere Nummer neun, Emma Neukirchen, ausgezeichnet, die mit ihrer starken Blockarbeit zahlreiche gegnerische Angriffe entschärfte, sowie Georgia McGovern, die ihre Angreiferinnen auch aus schwierigen Situationen immer wieder klug in Szene setzte.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Zuschauerinnen und Zuschauern sowie allen Helferinnen und Helfern, ohne die ein solcher Spieltag nicht möglich wäre. Ein besonderer Dank geht diesmal an Minna Dunkhorst und Magdalena Stojanovic aus unserer zweiten Damenmannschaft, die kurzfristig als Kommentatorinnen im Livestream eingesprungen sind.
In dieser Woche gönnen sich unsere Hörder Mädchen eine kleine Verschnaufpause, bevor es am 7. März in Markkleeberg weitergeht.