Foto: Arminius Medienagentur
Am 11. Januar starteten die Hörder Mädchen in die Rückrunde. Eigentlich sollte dies ein Neustart werden, doch das Ergebnis ist wie in der Hinrunde. Sie konnten sich gegen die Kölnerinnen leider nicht durchsetzen und verloren auswärts 3:0 (25:16, 25:15, 25:19).
Der erste Satz startete schwach. Gleich zu Beginn konnten sich die Kölnerinnen mit einem Punktestand von 8:1 absetzen. Die starken Aufschläge, Absprachefehler und ärgerliche Eigenfehler machten dabei Probleme. Nach einer Auszeit und drei Wechseln lief es etwas besser. Doch diese Punkteführung ist ein angenehmes Bett für die Gastgeberinnen. Schon nahm Teee Slacanin ihre zweite Auszeit beim Spielstand von 17:7. Obwohl es nicht so lief, wie erhofft, ließen die Hörderinnen die Köpfe nicht hängen und schaffen es sich den Kölnerinnen anzunähern auf ein 16:22. Milena Geist holt jedoch mit dem abschließenden Aufschlag beim Spielstand von 24:16 den Satzball.
Für den zweiten Satz muss jetzt eine Schippe draufgelegt werden. Eigenfehler müssen vermieden werden, die Annahme stabiler und im Angriff mehr Druck ausgeübt werden. Leider ging der Satz ähnlich los, wie der letzte und Teee musste beim Punktestand von 10:4 eine Auszeit nehmen. Diese half, jedoch nicht genug. Mit druckvollen und präzisen Angriffen fanden die Kölnerinnen immer wieder den Hörder Boden. Zum Glück wurden die Eigenfehler weniger und die Annahme stabiler. Die Hörderinnen erzwangen immer mehr lange Ballwechsel, doch der Abschluss fehlte immer noch. Köln gewann auch den zweiten Satz mit einem Spielstand von 25:15.
Der dritte Satz startete endlich knapper. Beim Spielstand von 10:6 nahm der TV Hörde die erste Auszeit. Die Abwehr klappte gut, insbesondere Vanessa Gorny hatte unter jedem Ball noch die Hände drunter. Auch die Annahme verbesserte sich, jedoch wurde der Start des Satzes immer noch von Abspracheproblemen geprägt. Der hohe und aggressive Block der Kölnerinnen machte den Rothemden Probleme. Andauernd blieben die Angriffe in ihm hängen. So endete auch der dritte und finale Satz mit einem Punktestand von 25:19.
Wertvollste Spielerin auf Hörder Seite wurde Vanessa Gorny, die ein beeindruckendes Spiel ablegte. In der Abwehr kratzte sie fast jeden Ball und auch ihre Annahme stand sehr stabil. Auf Kölner Seite zeichnete Teee Slacanin die Zuspielerin Annika Stenchly aus, welche den Hörder Block austrichste und starke Aufschläge übers Netz brachte.
Nächste Woche haben die Hörder Mädchen frei und arbeiten an ihren Problemstellen. Danach die Woche empfangen sie den TV Waldgirmes in der Hörder Festung.