Foto: Arminius Medienagentur
Am Samstag, den 21. März 2026, lieferten sich die Hörder Mädchen vom TV Hörde in der heimischen „Hörder Festung“ in Dortmund ein packendes Duell mit dem Tabellenführer Rote Raben Vilsbiburg. Trotz der 0:3-Niederlage zeigte Hörde eine starke Leistung und war insbesondere im dritten Satz nah dran, dem Favoriten einen Satzgewinn abzutrotzen.
Der erste Satz begann mit viel Energie auf beiden Seiten. Die Hörder Mädchen starteten mutig, setzten die Gäste mit druckvollen Aufschlägen unter Druck und hielten das Spiel zunächst offen. Doch Vilsbiburg fand zunehmend besser ins Spiel, vor allem durch ein variables und präzises Zuspiel von Pia Fernau. Sie verstand es hervorragend, ihre Angreiferinnen immer wieder optimal einzusetzen und den Hörder Block vor große Herausforderungen zu stellen. So setzte sich der Tabellenführer Stück für Stück ab und entschied den ersten Satz schließlich mit 25:15 für sich.
Im zweiten Durchgang zeigte sich Hörde deutlich stabiler. Die Annahme stand sicherer, und auch im Angriff fanden die Hörder Mädchen bessere Lösungen. Besonders über die Mitte sorgte Emma Neukirchen immer wieder für wichtige Punkte. Mit ihrem guten Angriffsspiel und einem guten Timing im Block setzte sie starke Akzente und hielt ihr Team im Spiel. Dennoch blieb Vilsbiburg konstant und nutzte kleine Unkonzentriertheiten konsequent aus. Am Ende ging auch der zweite Satz mit 25:19 an die Gäste.
Der dritte Satz entwickelte sich dann zu einem echten Krimi. Hörde spielte nun befreit auf und kämpfte um jeden Ball. Die Stimmung in der Hörder Festung war spürbar aufgeheizt, und die Mannschaft ließ sich davon tragen. Lange nervenaufreibende Rallyes und aggressive Punkte sorgten für Adrenalin pur. Immer wieder gelang es, den Favoriten unter Druck zu setzen, und Hörde erkämpfte sich sogar mehrere Satzbälle. Doch Vilsbiburg bewies seine Klasse und Nervenstärke. Angeführt von einer weiterhin überlegt agierenden Pia Fernau, die in den entscheidenden Momenten die richtigen Entscheidungen traf, drehte der Tabellenführer den Satz noch und gewann ihn knapp mit 26:24.
Trotz der Niederlage können die Hörder Mädchen stolz auf ihre Leistung sein. Sie haben gezeigt, dass sie mit dem kommenden Erstligisten mithalten können und waren nur wenige Punkte davon entfernt, sich mit einem Satzgewinn zu belohnen.
Als wertvollste Spielerinnen (MVP) wurden auf Seiten von Vilsbiburg Pia Fernau ausgezeichnet, die mit ihrem cleveren und variablen Zuspiel das Spiel ihrer Mannschaft maßgeblich prägte, sowie auf Hörder Seite Emma Neukirchen, die als Mittelblockerin sowohl im Angriff als auch im Block eine herausragende Leistung zeigte und immer wieder wichtige Impulse setzte.
Am nächsten Tag ging es ebenso spannend gegen Stralsund weiter…