Foto: Arminius Medienagentur
Am Samstag, den 31. Januar, schlugen die Hörderinnen im Osten bei den ESA Grimma Volleys auf. In einem intensiven und lange umkämpften Zweitligaspiel konnte sich der TV Hörde jedoch nicht vollständig durchsetzen und musste sich nach fünf Sätzen geschlagen geben. Am Ende blieb trotz großer Gegenwehr nur ein Punkt, der mit nach Hause genommen werden konnte.
Der erste Satz startete sehr ausgeglichen und blieb über die gesamte Spieldauer hinweg knapp. Der TV Hörde präsentierte sich im Vergleich zur Hinrunde deutlich verbessert, vor allem im Blockspiel. Mit einem stabilen Block und aggressiven Angriffen gelangen immer wieder wichtige Punkte. Gleichzeitig zeigte auch Grimma in allen Elementen eine konstante Leistung. Schwierigkeiten bereitete Hörde phasenweise die Annahme, insbesondere durch die druckvollen Aufschläge der gegnerischen Zuspielerin. Zudem setzte Grimmas Außenangreiferin Sophie Dreblow mit ihrem sehr schlauen Angriffsspiel immer wieder Akzente. Der TV Hörde behielt in der entscheidenden Phase jedoch die Oberhand und entschied den Satz mit 21:25 für sich.
Im zweiten Satz knüpfte Hörde zunächst an die gute Leistung an. Das Spiel blieb weiterhin eng, ehe Grimma eine starke Phase erwischte. Eine Annahmeschwäche auf Hörder Seite ermöglichte es den Gastgeberinnen, sich abzusetzen. Diese Lücke konnte anschließend nicht mehr geschlossen werden. Der Spielfluss wurde zusätzlich durch eine längere Unterbrechung zu Beginn sowie eine weitere in der Mitte des Satzes gestört, ausgelöst durch Fehler am Anschreibetisch. Grimma nutzte die Situation konsequent und glich zum Satzausgleich aus. Der Satz endete mit 25:18.
Der dritte Satz entwickelte sich erneut zu einem offenen Schlagabtausch. Beide Teams starteten mit mehreren Punkteserien, anschließend wechselten sich die Punkte ab. Grimma konnte sich zwischenzeitlich einen Vorsprung von sechs Punkten erarbeiten, doch der TV Hörde kämpfte sich mit viel Einsatz zurück und verkürzte den Rückstand auf zwei Punkte. In der Schlussphase bewiesen die Hörderinnen große Moral und entschieden den verlängerten Satz für sich. Auch in diesem Durchgang kam es erneut zu einer längeren Spielunterbrechung in der Satzmitte. Nach 32 Spielminuten und vielen blinkliegenden Nerven gewannen die Hörderinnen ihren zweiten Satz mit 25:27.
Im vierten Satz machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Die Körpersprache ließ nach, zudem waren Wechselmöglichkeiten eingeschränkt. Grimma übernahm zunehmend die Kontrolle. Besonders Sophie Dreblow prägte diesen Satz mit ihrem variablen und sehr überlegten Angriffsspiel, mit dem sie die Hörder Abwehr mehrfach vor Probleme stellte. Auch in der Annahme agierte sie sehr stabil. Trotz starker Angriffe und einer soliden Annahme von Samanta Gega, welche später als wertvollste Spielerin der Hörder ausgezeichnet wurde, fand der TV Hörde keinen Zugriff mehr auf den Satz. Grimma gewann den Satz mit 25:18.
Der Tiebreak begann aus Hörder Sicht unglücklich. Grimma setzte sich früh ab und ging mit einer deutlichen Führung in den Seitenwechsel beim Stand von 8:4. Zwar versuchte der TV Hörde noch einmal, mit neuer Energie zurückzukommen, doch der Rückstand war in diesem kurzen Satz nicht mehr aufzuholen. Grimma spielte den Vorsprung routiniert zu Ende und entschied den Entscheidungssatz mot 15:10 für sich.
Viele Dank an alle unterstützenden Zuschauer. Auch wenn im fünften Satz die Energie nicht mehr ganz ausreichte, zeigte die Mannschaft einen kämpferischen Auftritt und nahm verdient einen Punkt aus Grimma mit.