Der Krönende Abschluss eines Hörder-Punkte-Tag

Foto: Arminius Medienagentur

Am Samstag, den 7. Februar 2026, empfing der TV Hörde in der 2. Bundesliga Pro Volleyball Damen die Gäste von Eintracht Spontent Düsseldorf in Dortmund. Nach einem schwachen Start zeigten die Hörderinnen eine starke Reaktion, steigerten sich Satz für Satz und belohnten sich am Ende mit einem verdienten 3:1-Erfolg (19:25, 25:23, 25:23, 25:22).

Nachdem die erste Herrenmannschaft ebenfalls gesiegt und sich die männliche u20 zur Westdeutschen Meisterschaft qualifizierte, war die Hörder Festung am Samstag von Siegesstimmung geprägt.

Der erste Satz begann aus Hörder Sicht holprig. Viele Eigenfehler, fehlende Durchschlagskraft im Angriff und zu häufige Schläge in den gegnerischen Block verhinderten einen guten Spielfluss. Spontent nutzte diese Unsicherheiten konsequent aus, punktete clever und setzte sich früh deutlich ab. Cheftrainerin Teee Slacanin reagierte beim Stand von 1:7 mit einer frühen Auszeit, um mehr Wachsamkeit, Motivation und Ehrgeiz einzufordern. Auch eine zweite Auszeit beim Spielstand von 5:17 sollte noch einmal an die spielerische Qualität der Mannschaft erinnern. Diese Maßnahmen zeigten Wirkung: Mit mehreren starken Aufschlagserien kämpfte sich der TV Hörde noch einmal auf 14:21 heran und zwang Düsseldorfs Trainer Marcel Werzinger zu einer Auszeit. Für den Satzgewinn reichte es jedoch nicht mehr – zu groß war der Rückstand aus der Anfangsphase. Düsseldorf entschied den Satz mit 25:19 für sich.

Im zweiten Durchgang präsentierte sich der TV Hörde deutlich stabiler. Von Beginn an entwickelte sich ein enges und umkämpftes Spiel, in dem sich die Gastgeberinnen früh leicht absetzen konnten. Besonders Annahme und Abwehr standen nun sicherer, der Aufschlag setzte Düsseldorf unter Druck und im Angriff fanden die Hörderinnen immer häufiger Lösungen am Block vorbei. Dadurch taten sich die Gäste zunehmend schwer, selbst zu punkten. Mit konstant hohem Spielniveau entschied der TV Hörde den Satz knapp mit 25:23 für sich. Ein klarer Fortschritt im Vergleich zum Hinspiel, das noch mit 0:3 verloren gegangen war.

Auch der dritte Satz blieb lange offen. Phasenweise hatte Düsseldorf die Nase vorn, vor allem durch starke Angriffe von Diagonalangreiferin Carlotta Strube, die immer wieder Lücken im Hörder Feld fand. Unterstützt von den mitgereisten Fans erspielten sich die Gäste mehrere Eins-gegen-eins-Situationen am Block, was die Hörder Abwehr forderte. Dennoch behielt Hörde die Ruhe. Mit druckvollen Aufschlägen, Assen sowie clever gelegten Bällen in die Mitte und variablen Angriffen am Block vorbei entwickelte sich ein hochklassiger Satz, den der TV Hörde erneut mit 25:23 für sich entschied.

Im vierten Satz galt es nun, das Niveau zu halten und den Heimsieg perfekt zu machen. Der Satz begann erneut ausgeglichen. Beim Spielstand von 11:11 nahm Trainerin Teee Slacanin eine Auszeit und appellierte noch einmal an den Volleyball-IQ der Mannschaft. Aufmerksam spielen, den Gegner lesen, Lücken erkennen und mutig nutzen waren nun das Ziel. Genau das setzten die Hörderinnen anschließend um. Mit stabiler Annahme, starken Aufschlagserien und klugen Angriffslösungen erspielte sich der TV Hörde einen Vorsprung und ließ sich diesen nicht mehr nehmen. Mit 25:22 ging auch der vierte Satz an die Gastgeberinnen.

Als wertvollste Spielerinnen der Partie wurden Vanessa Gorny auf Hörder Seite und Lara Drölle bei Eintracht Spontent Düsseldorf ausgezeichnet. Libera Vanessa Gorny überzeugte mit einer herausragenden Abwehr- und Annahmeleistung und stand nahezu unter jedem Ball sicher. Düsseldorfs Zuspielerin Lara Drölle zeigte ein sehr schnelles Spiel, eine kluge Passwahl und verstand es immer wieder, den Hörder Block geschickt auszutricksen.

Mit diesem 3:1-Heimsieg sichert sich der TV Hörde wichtige drei Punkte und bestätigt die positive Entwicklung der Mannschaft. Dies wollen sie auch diese Woche gegen Bayer Volleys Leverkusen zeigen. Diese wurden letzte Woche von ihrem Kellernachbarn TV Dingolfing geschlagen.

Danke an alle helfenden Hände und unterstützenden Fans. Die Stimmung in der Halle war mal wieder energiegeladen, laut und motivierend.